Im Dachgeschoss zu leben kann sich manchmal einengend anfühlen. Mit der entsprechenden Einrichtung können die Räume unterm Dach jedoch zu einem behaglichen Wohnbereich werden.
Ob in der obersten Wohnung eines Miethauses, in einer Maisonette oder im Dachgeschoss deines ICON-Hauses: der Raum unterm Dach sorgt immer wieder für Diskussionen. Die Dachschrägen nehmen Platz weg, verhindern oft, dass große Möbelstücke gestellt werden können und das Klima ist oft ebenso problematisch – im Sommer ist es zu heiß und im Winter zu kühl unterm Dach. Doch mit ein wenig Planung und den richtigen Ideen lässt sich das Dachgeschoss in einen gemütlichen und funktionalen Wohnbereich verwandeln. Hier sind ein einige Anregungen, wie du aus deinem Dachgeschoss einen gemütlichen Rückzugsort machst.
1. Helle Farben nutzen
Farbkonzepte können in deinem Zuhause eine große Wirkung haben. Im Dachgeschoss spielt die Farbgestaltung ebenso eine besonders wichtige Rolle. Helle Farben lassen den Raum größer und luftiger wirken, was gerade bei Dachschrägen von Vorteil ist. Möchtest du dennoch farbliche Akzente setzen, bieten sich die Giebelwände, also die Bereiche ohne Dachschräge, hervorragend dafür an. Hier kannst du ruhig etwas kräftigere Farben wählen. An den Schrägen selbst sind hingegen sanfte Töne zu empfehlen, idealerweise Weiß, um den Raum nicht zusätzlich zu verkleinern.
Wenn du das Dachgeschoss als gemütlichen Rückzugsort gestalten möchtest, etwa als Leseecke, können auch dunklere Farben eine gute Wahl sein. Achte jedoch darauf, dass du dich mit dieser Entscheidung wohlfühlst und der Raum nicht erdrückend wirkt. Auch bei der Möbelwahl solltest du auf hellere Töne setzen, um den Raum noch geräumiger und offener erscheinen zu lassen.
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2. Wenig Wand, mehr Raum
Je nachdem, wie viel gestalterische Freiheit du in deinem Dachgeschoss hast, kannst du überlegen, auf Zimmerwände zu verzichten. Wände nehmen oft mehr Raum, als sie schaffen. Sie lassen den Raum kleiner und enger wirken als er eigentlich ist. Falls du dennoch eine optische Raumteilung wünscht, kannst du dies mit Vorhängen an der Decke erreichen. Sie schaffen eine leichte, luftige Trennung, ohne den Raum zu erdrücken. Auch Regale bieten sich als clevere Raumteiler an. Sie strukturieren und bieten gleichzeitig praktischen Stauraum.
Für eine besonders edle Lösung kannst du verglaste Wände und Türen einsetzen. So bleibt das Dachgeschoss in verschiedene Bereiche unterteilt, aber durch das Fehlen massiver Wände bleibt der Raum offen und lichtdurchflutet.
3. Keine dunklen Ecken
Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Dachgeschosses. Lichtquellen sollten nicht nur funktional, sondern auch ein integraler Bestandteil der Einrichtung sein. Besonders in Räumen mit wenig Tageslicht, etwa durch kleine oder wenige Fenster, ist eine durchdachte Beleuchtung unverzichtbar.
Mit der richtigen Beleuchtung lässt sich etwa die Raumhöhe betonen, um den Raum größer und offener wirken zu lassen. Dies gelingt zum Beispiel mit Lichtspots an der Decke oder am Boden, die nach oben strahlen und so die Höhe des Raumes betonen. Hängeleuchten eignen sich hingegen nur, wenn die Decke entsprechend hoch ist. Andernfalls können sie ungemütliche, dunkle Schatten in den Ecken werfen, die eigentlich hell und einladend wirken sollten.
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Zusätzlich kannst du mit Steh- oder Tischlampen für mehr Licht sorgen, ohne den Raum zu überladen. Eine weitere Möglichkeit, den Raum atmosphärisch zu erweitern, ist indirektes Licht. Etwa durch LED-Streifen hinter Möbeln oder entlang der Deckenbalken.
4. Niedrige Schränke
Eines der größten Probleme im Dachgeschoss ist der begrenzte Stellraum. Besonders durch die Dachschrägen bist du hier stark eingeschränkt. Wichtig ist, die Kniestockhöhe, also die gerade Wand unter der Dachschräge, optimal zu nutzen. Niedrige Kommoden, Sideboards oder Lowboards sind besonders praktisch, um Stauraum zu schaffen, ohne den Raum zu überladen.
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Mit der Hilfe eines Schreiners oder als DIY-Projekt kannst du Regale und Schränke maßgeschneidert für deine Wohnfläche anfertigen. So lässt sich der vorhandene Platz perfekt ausnutzen. Ein Schreibtisch oder eine gemütliche Sitzecke kann ebenfalls gut unter dem Kniestock platziert werden, vorausgesetzt, die Höhe reicht aus und es besteht keine Gefahr, sich ständig den Kopf zu stoßen.
5. Unordnung verstecken
Wenn du noch mehr Stauraum benötigst, sind multifunktionale Möbel eine hervorragende Wahl für das Dachgeschoss. Ein Couchtisch mit zusätzlichen Fächern verdoppelt praktisch die Fläche zum Verstauen. Auch Sofas mit integriertem Bettkasten oder Hocker mit Stauraum bieten eine praktische Lösung, um Decken und Kissen ordentlich aufzuräumen.
Kleine Dinge, die sonst nur unordentlich herumliegen, kannst du in Boxen einsortieren, die perfekt in dein Regal passen. So bleibt das Dachgeschoss ordentlich und du hast alles gut verstaut. Das vermeidet, dass die Dinge einfach auf dem Präsentierteller liegen. Achte darauf, dass Kleinteile und zu viele kleine Dekorationselemente, nicht zu Unruhe im Raum führen. Sie können kleine Räume schnell noch enger wirken lassen.
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6. Bringe Leben in den Raum
Um deinem Dachgeschoss mehr Wohnlichkeit zu verleihen, kannst du es natürlich dekorieren. Dabei gilt jedoch: weniger ist mehr. Wähle lieber wenige, größere Dekostücke aus, anstatt viele kleine. So bleibt der Raum optisch aufgeräumt, ohne dass er zu kahl wirkt.
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Pflanzen sind ebenfalls eine wunderbare Möglichkeit, Leben in den Raum zu bringen und gleichzeitig das Raumklima zu verbessern. Hänge Pflanzen wie Efeututen oder Geweihfarne von der Decke oder stelle größere Pflanzen wie Drachenbäume oder Fensterblätter in freie Ecken und Nischen. Wähle dafür am besten helle Übertöpfe, um den Raum noch luftiger und freundlicher wirken zu lassen.
Wenn du dich für eines unserer ICON-Häuser entschieden hast, kannst du aus verschiedenen Dachformen wählen. Jedes Dach bringt dabei seine Vor- und Nachteile mit sich – finde heraus, welche Dachform für dich am besten passt!