facebook telemetry Welchen Vorteil ICON-Häuser beim Brandschutz bieten - Dennert Massivhaus

Gesetzlicher Brandschutz in Gebäuden

Um einen Hausbrand zu verhindern, gibt es in Deutschland und Europa bestimmte Vorschriften, die bereits beim Bauen eingehalten werden müssen. Der bauliche Brandschutz verfolgt drei Grundziele, die jedes Gebäude im Brandfall erfüllen muss: Personenschutz, Sachschutz und Umweltschutz.

National gilt die DIN 4102, die Materialien in Baustoff- und Feuerwiderstandsklassen einteilt. Die europaweit geltende DIN EN 13501 ist genauer und komplexer in ihrer Bewertung und wird daher häufiger herangezogen als die nur in Deutschland gültige Richtlinie.

Nach europäischer Norm wird die Feuerwiderstandsklasse eines Bauteils anhand von drei Kriterien bewertet: der Tragfähigkeit (R), dem Raumabschluss (E) und der Wärmedämmung (I). Die Bezeichnung gibt also an, wie lange alle drei Kriterien in einem Brandfall mindestens standhalten müssen. So bedeutet zum Beispiel REI30, dass nach dreißig Minuten Brandaussetzung die Wärmedämmung nicht mehr standhält. Ist die Tragfähigkeit aber besonders gut, sagen wir neunzig Minuten, darf auch nur diese allein als R90 angegeben werden. Diese variablen Möglichkeiten machen das gesamte System komplex. Für dich ist jedoch vor allem wichtig zu wissen, dass dein Haus über einen Brandschutz verfügen muss, denn das ist gesetzlich vorgeschrieben.