Anja und Marcel in Petersberg bei Fulda dürfen seit Oktober 2025 ein ICON 4.02 ihr Eigen nennen. Innerhalb von zwei Tagen stand das massive Fertighaus. Warum sich Anja und Marcel für ein ICON-Haus von Dennert entschieden haben und wie die beiden es zu ihrem Traumhaus gestalten, erzählen sie im Gespräch mit uns.
Anja Backöfer und Marcel Schleicher fingen bereits 2020 mit der Hausbau-Planung an. Durch die Corona-Pandemie mussten sie diese Pläne jedoch verschieben. Sie blieben in ihrer Mietwohnung in Fulda, konnten sich Zeit nehmen und ganz genau planen, wie ihr zukünftiges Eigenheim aussehen solle. Im März 2024 standen die beiden schließlich kurz vor der Vertragsunterschreibung für ein Haus in Stein-auf-Stein Massivbauweise. „Wir waren mit einer anderen Baufirma bereits in den letzten Zügen und haben alles noch einmal umgeworfen. Schon verrückt, wenn man so zurückdenkt“, erinnert sich Anja.
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Grund für diese Planänderung war die Baumesse „hausplus Fulda“ im Frühjahr. „Am ICON-Stand war viel los“, sagt Marcel, während Anja ergänzt, dass sie sich anstellen mussten, um überhaupt mit Handelsvertreter Tobias Wahler ins Gespräch zu kommen. Am Stand gab es einen großen Bildschirm, auf dem unsere Experten die ICON-Module als Video präsentierten. So etwas hatten die beiden zukünftigen Bauherren vorher noch nicht gesehen und waren davon bereits gefesselt. Letztendlich überzeugte sie allerdings die Kalkulation des günstigen Kellerbaus. Ein besserer Preis wurde ihnen von keiner anderen Firma angeboten und ein Keller war eine Voraussetzung für den Bau.
„Es ist schön zu sehen, was da hinter den Kulissen passiert“.
Im März entdeckten Anja und Marcel die Modulbauweise für sich – und nur wenige Monate später, im Juli, unterschrieben sie bereits den Vertrag für ihr ICON-Haus. Vor der Unterschrift schauten sich beide in der Raumfabrik und in den Musterhäusern in Schlüsselfeld um. „Es ist schön zu sehen, was da hinter den Kulissen passiert“, sagt Anja. Auch beim Showroom ließ sich das Paar genügend Zeit. Erst gab es einen Vorbemusterungstermin, bei dem die Bauherren sich die Muster anschauen, sie durchdiskutieren und eine Nacht darüber schlafen konnten, bevor es zu Entscheidungen beim richtigen Bemusterungstermin kam. Die Preiskalkulation war ebenfalls sehr zufriedenstellend. „Der Tobi hat immer in einem Mittelwert kalkuliert und nie den niedrigsten Preis angesetzt. So sind wir sogar unter den angegebenen Preis gekommen“, erklärt Marcel.
Das ICON 4.02 steht auf einem großen Hanggrundstück in Petersberg, das sich Anja und Marcel nicht nur mit Marcels Eltern, sondern auch seiner Schwester teilen. Zwei Häuser standen dort bereits, Platz für ein 8,40 Meter breites Haus gab es trotzdem noch. Da hat sich das ICON 4.02 mit 8,20 Meter Breite perfekt einfügen lassen. Die Baugenehmigung erhielten sie im Oktober. Nicht einmal ein Jahr später im September 2025 ging der Bau bereits los. Die Grube für den Keller wurde drei Tage lang ausgehoben. An einer Seite musste nahezu sechs Meter tief gegraben werden. Die Hausstellung erfolgte daraufhin reibungslos in nur zwei Tagen. Die Fragen der Bauherren wurden jederzeit von den Monteuren beantwortet und die Stimmung zwischen allen war sehr gut. „Sie hätten länger beim Richtfest bleiben können“, lacht Marcel, als er nach einem Kritikpunkt an den Bauarbeitern sucht.
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Einiges an Eigenarbeit
Nach der Fertigstellung des Hauses, legten Anja und Marcel direkt mit der Eigenarbeit los. Die Trockenbauwände standen bereits nach einer Woche im Dachgeschoss. Die Strom- und Netzwerkkabel im Büro wurden von Marcel in Eigenarbeit gelegt. Gemeinsam haben die Bauherren bereits die Außendämmung des Kellers angebracht, im Haus tapeziert und die beiden Bäder für das Sanitär vorbereitet.
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Anja und Marcel haben sich gegen das Badmodul entschieden, da sie flexibler in der Raumaufteilung bleiben wollten. Gerne würden sie noch vor Weihnachten einziehen, bis dahin ist es jedoch noch einiges an anstehender Arbeit. Es muss noch gestrichen werden und bis jetzt liegt noch kein Fußboden im ICON-Haus. Die Küche kommt voraussichtlich Ende Dezember und sollte somit das Schlusslicht bilden.
Es sind gerade einmal sechs Wochen seit der Hausstellung vergangen. Anja staunt, wie weit sie bereits gekommen sind. Die Eigenregie bedeutet viel Arbeit, aber selbst am eigenen Haus zu arbeiten, ist noch einmal ein ganz anderes Gefühl als nur beim Bau zuzusehen. Langsam, aber sicher wird aus dem ICON-Haus ein Zuhause.
Rund um das Haus steht ebenfalls noch etwas an Arbeit an. Während das Erd- und Dachgeschoss einen dezenten beige-bräunlichen Putz erhalten haben, ist der sichtbare Teil des Kellers noch nicht verputzt. Das Untergeschoss soll zum Teil als Einliegerwohnung Platz bieten. Die Grube um das Haus herum muss wieder aufgefüllt werden. Diese Erdarbeiten sind tatsächlich, laut Marcel, die größte Herausforderung am Bauprojekt. Um die Grube wieder befüllen zu können, müssen nämlich erst alle Arbeiten am Außenputz und das Anschließen an die Versorgungswerke erfolgen. Zusätzlich muss das Wetter mitspielen, was zu den kalten Jahreszeiten Geduld und etwas Glück erfordert. An sich liegen Anja und Marcel allerdings weit vor ihrem Zeitplan, sodass die Verzögerung ihnen nicht unbedingt wehtut. Marcels Vater, der nebenan wohnt, ist Zimmermann von Beruf und packt bei der Eigenleistung mit an. Dadurch ist es wesentlich einfacher, als vorher gedacht, meint Marcel.
„Ich würde es mir wieder genauso hinstellen lassen“
Im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer und auch den beiden Bauherren fallen ein paar wenige Dinge auf, die sie gerne anders gemacht hätten. Die Wände, die sie in Eigenarbeit aufgestellt haben, hatten am Ende die falsche Position. Sie mussten diese noch einmal neu aufstellen. Nachdem das Verlegen des Stroms im Büro so gut geklappt hat, hätte Marcel sich vorstellen können, den gesamten Strom selbst zu legen und dadurch noch etwas Geld sparen zu können.
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Die Aussparung für die Versorgungsleitungen hätten die Arbeiter bereits im Werk realisieren können. Im Endeffekt sind das jedoch nur kleine Planungs- und Schönheitsfehler. „Ich würde es mir wieder genauso hinstellen lassen“, sagt Marcel überzeugt. „Ich bereue bisher nichts“, stimmt Anja ihm zu.
Zukünftigen Bauherren raten sie, sich vorher genug Gedanken zum Haus zu machen, bevor man es bei der Planung überstürzt. Man solle Wissen, was man möchte, meint Anja dazu. Was bei der Entscheidung für das ICON 4.02 geholfen hat, war die Werksbesichtigung und der Kontakt zu Menschen, die bereits ein ICON-Haus besitzen. So kann man sich mit anderen Bauherren austauschen und sich davon überzeugen, dass es „stimmt was Dennert verspricht“. So war es zumindest für Anja.
Marcel rät zukünftige Bauherren davor, so eine Menge an Eigenleistung nur einzuplanen, wenn man jemanden hat, der hilft, oder wenn man es selbst kann. Ansonsten überschätze man sich schnell. Als er durch das Haus geht, fällt ihm noch etwas ein: Die Glasscheiben über der Badezimmertür im Obergeschoss würde er jedem empfehlen. Dadurch kommt Licht in den fensterlosen Flur, was heller und einladender wirkt.